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Wie kam es zu dem Namen

Sandys Piratenland?

 

Die Gründerin Sandy Kinnigkeit stammt aus einer Künstlerfamilie. Ihr Vater ist Zauberer. Bereits als Kind durfte sie die Welt bereisen. Jedoch gab es auch Momente, die sie bei ihrer Grossmutter, die liebevoll «Nanai» genannt wurde, verbrachte. Meistens wenn ihre Eltern Auftritte hatten, zu denen sie nicht mitkommen konnte. Sandy wurde dann von ihrer Grossmutter und weiteren Bezugspersonen betreut.

 

Durch Nanai lernte Sandy die berühmte Pippi Langstrumpf kennen und war natürlich sofort fasziniert von diesem starken und mutigen Mädchen. Pippi Langstrumpf ist ein neunjähriges Mädchen, das eines Tages ganz allein in die Villa Kunterbuntzieht. Sie ist das stärkste Mädchen auf der Welt und erlebt ständig neue Abenteuer.

 

"Wenn Pippi Langstrumpf jemals eine Funktion gehabt hat, ausser zu unterhalten, dann war es die, zu zeigen, dass man Macht haben kann und sie nicht missbraucht! Und das ist wohl das Schwerste, was es im Leben gibt." -Astrid Lindgren-

 

Mit dem Piratenland hat Sandy einen Ort geschaffen, an dem sich Kinder stets wie zu Hause fühlen können, auch wenn sie nicht zu Hause sind. Einen sicheren Hafen, mit liebevollen Erwachsenen, die stets jede Reaktion und Emotion herzlich willkommen heissen.

 

Sandy sieht sich selbst oft als "Piratin", die Kinder dabei unterstützt "sie selbst" zu sein. Ganz nach dem Motto: «Lass dich nicht unterkriegen! Sei frech und wild und wunderbar!» sagt sie heute gerne bei ihren Familien-Seminaren: "Stell dir vor, du gehst hinaus auf die Strasse und BIST einfach, wer DU BIST?!" Es ist ihr ein grosses Anliegen Familien auf ihrem persönlichen und individuellen Weg zu begleiten.



Liebevolle Führung von selbstbestimmten Kindern benötigt vor allem GEDULD und ZEIT!

 

Geduld und Zeit für die Kinder und für uns selbst. Es gibt etliche Ausbildungen, Bücher und Weiterbildungen zum Thema «Kindererziehung». Doch wohin sollen sie denn «gezogen» werden?

 

Das Team im Piratenland setzt vor allem auf die Beziehung zu jedem einzelnen Kind und dessen Eltern. Dies bedeutet, dass auch wir mit «Triggerthemen» und unserem inneren Kind konfrontiert werden. Was tun, wenn ein Kind vor Wut schlägt? Wie reagieren wir, wenn plötzlich gebissen wird? Welche Antwort geben wir, wenn uns Kinder beschimpfen?

 

Zunächst einmal reagieren wir auf das Gefühl und das Verhalten des Kindes und setzen voraus, dass Kinder IMMER einen Grund für ihr Verhalten haben, auch wenn wir diesen nicht jedes Mal sofort verstehen können.

 

Daraufhin reflektieren wir, was der Auslöser war und zeigen dem Kind alternative Möglichkeiten für das Verhalten auf. Wir fokussieren uns bewusst auf das Verhalten, denn JEDES Gefühl ist erlaubt und wichtig, dass es gelebt werden darf. So spürt das Kind, dass es in Ordnung ist Emotionen zu zeigen.

 

Am Ende wird von uns geprüft, weshalb die jeweilige Situation bestimmte Gefühle und Gedanken in uns auslösen...

 

Für gewöhnlich empfinden wir etwas nur als herausfordernd, wenn wir es mit einer eigenen Erfahrung oder Gefühlen verknüpfen. Wenn ich zum Beispiel eher schlecht damit zurechtkomme, wenn zwei Kinder miteinander streiten, dann liegt dies womöglich daran, dass ich zu Hause als Kind auch viel Streit erlebt habe oder, weil ich nicht gelernt habe, wie ich wirklich mit Konflikten umgehen kann.

 

Also ist meine Aufgabe als Erwachsener hinzusehen und dieses Thema zu lösen, damit ich Kinder bestmöglich auf ihrem Weg begleiten kann. Dies ist Voraussetzung in unserem Team. Erst, wenn wir wahrhaftig in Beziehung mit uns selbst sind und verstehen, wer wir wirklich sein wollen, können wir dies hinaus in die Welt tragen und Vorbilder sein! Wir im Piratenland entwickeln uns stets weiter, um Kinder für die Zukunft zu stärken so dass sie selbstbewusst, mit ihrem höchstmöglichen Selbstwert, voller Selbstliebe und Selbstbestimmt durch ihr individuelles Leben gehen können. 

 

Die Werte Authentizität, Verantwortung, Integrität, Kooperation, Gleichwürdigkeit und offene Kommunikation sind die Grundlagen unserer Arbeit. Es ist uns wichtig, dass wir als Team ein familiäres Umfeld bieten und sich jeder Einzelne auch als ein Teil des Ganzen sieht.

 

«Kinder machen nicht das, was wir sagen, sondern das, was wir tun!» - Jesper Juul -